Protein-Shakes meist überflüssig


Ernährungsempfehlung für Sportler
Protein-Shakes meist überflüssig
imago-images.de/Panthermedia

Protein-Shakes gibt es inzwischen in allen Geschmacksrichtungen zu kaufen. Das kommt gut an – so dass die teuren Supplemente gerade von Freizeitsportler*innen gerne konsumiert werden. Dabei sind sie meist völlig überflüssig.
Kein erhöhter Bedarf bis 5 Stunden
Wer Muskeln aufbauen will, braucht ausreichend Proteine. Doch „ausreichend“ ist laut einem Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) weniger, als manche Freizeitsportler*in vermuten würde. Denn: Erst bei mehr al 5 Stunden Sport pro Woche erhöht sich der Proteinbedarf. Bis zu dieser Grenze gilt die normale Empfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht täglich für Erwachsene. Ab 5 Stunden steigt der Bedarf auf  1,2 bis 2 Gramm und mehr – abhängig von der Intensität des Trainings.

Ausgewogene Ernährung statt Supplemente
Doch auch wer ambitioniert trainiert, kann seinen Proteinbedarf meist über eine ausgewogene Ernährung decken. „Im Ernährungsalltag von Sportler*innen gibt es keinen physiologischen Grund, die Proteinzufuhr durch Supplemente zu ergänzen und eine ausgewogene Ernährung ist Supplementen in der Regel überlegen“, fasst Helmut Heseker, der Sprecher der DGE-Arbeitsgruppe, zusammen. Nur in bestimmten Situationen ist die Ergänzung über Supplemente sinnvoll, etwa wenn Nahrungsmittelunverträglichkeiten bestehen oder gleichzeitig der Energiegehalt der Diät sehr niedrig sein soll.

Es muss nicht immer Fleisch sein

Eine gute Nachricht gibt es für alle Vegetarier*innen: Widerlegt wurde die Annahme, dass tierisches Protein pflanzlichem Protein überlegen ist. Zwar enthalten viele pflanzliche Eiweiße weniger essenzielle, also vom Körper nicht selbst hergestellte Aminosäuren. Den Muskelaufbau beeinflusst das aber nicht. Zudem punkten pflanzliche Eiweißquellen mit mehr Ballaststoffen und Vitaminen sowie weniger gesättigten Fetten. Auch ehrgeizigen Sportler*innen schadet es also nicht, statt zur Hühnerbrust öfter mal zu Linsen zu greifen.



Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Partnerapotheke

Neue Universitäts-Apotheke zum Schwan
Universitätsstr. 41
35037 Marburg
Tek. 06421/2 20 66

zur Homepage

News

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rosen-Apotheke am Wilhelmsplatz
Inhaber Frank Riedel
Telefon 06421/2 54 21
Fax 06421/92 46 63
E-Mail info@rosen-apotheke-marburg.de