Neue Handys stören Schrittmacher


Starke Magnete
Neue Handys stören Schrittmacher
Piyoros C/shutterstock.com

Wer einen Herzschrittmacher trägt, sollte mit Handys und Smartwatches vorsichtig sein. Vor allem die neuen Modelle haben oft so starke Magnete, dass sie die Implantate stören und gefährliche Rhythmusstörungen auslösen können.

Drahtloses Laden braucht Power-Magnete

Handys, Fitnesstracker und Smartwatches enthalten häufig Komponenten, die magnetische Felder bilden. Vor allem um das drahtlose Laden zu ermöglichen, haben neue Geräte besonders starke Magnete eingebaut. Und die führen zu Interferenzen mit medizinischen Apparaten.

So gelang esForscher*innen schon Anfang 2021, mit einem Iphone 12 einen eingepflanzten Kardioverter-Defibillator stillzulegen. Dazu genügte es, das Handy in die Nähe des linken Brustbereichs ihres Patienten halten. Weitere Experimente bestätigten dieses Phänomen. So erzeugen Iphone 12 und Apple Watch 6 in einem Abstand von 1 cm ein statisches Magnetfeld von über 10 G. Mit dieser magnetischen Flussdichte können sie die in Herzschrittmachern und Defibrillatoren eingebauten Magnete aktivieren und die Funktion der Geräte stören, was im schlimmsten Fall zu lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen führt.

Mindestens 15 cm Abstand halten

Um solche Effekte zu vermeiden, heißt es Abstand halten. Träger*innen von Herzschrittmachern oder Kardioverter-Defibrillatoren sollten ihre modernen Handys nicht in Taschen stecken, die über dem eingepflanzten Gerät liegen. Allgemein werden als Mindestabstand zwischen eingepflanzten Geräten und den magnetstarken Handys und Smartwatches 15 cm empfohlen. Beim kabellosen Laden sollten sich Schrittmacherträger*innen sicherheitshalber 30 cm oder mehr von der Station entfernt halten. Infos zu den betroffenen Apple-Produkten und eine Liste der Apple-Geräte, in denen Magnete verbaut sind, findet man auf der Apple-Support-Seite.

Quelle: Apple, SpringerMedizin

Partnerapotheke

Neue Universitäts-Apotheke zum Schwan
Universitätsstr. 41
35037 Marburg
Tek. 06421/2 20 66

zur Homepage

News

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Auch E-Bike fahren macht fit
Auch E-Bike fahren macht fit

Von wegen gemütlich

E-Biken ist nur was für schlappe Faulenzer*innen? Von wegen: Das Radeln mit Elektromotor fordert Herz und Muskeln fast ebenso stark wie normales Radfahren.   mehr

Sport schützt den Kreislauf
Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?   mehr

Adipöse Kinder pubertieren früher
Adipöse Kinder pubertieren früher

Folgenschweres Übergewicht

Wenn schon Kleinkinder zu viele Pfunde auf die Waage bringen, hat das auch Folgen für die Pubertät. Sie werden früher geschlechtsreif als normalgewichtige Jungen und Mädchen.   mehr

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rosen-Apotheke am Wilhelmsplatz
Inhaber Frank Riedel
Telefon 06421/2 54 21
Fax 06421/92 46 63
E-Mail info@rosen-apotheke-marburg.de