Sport schützt vor Schnupfen


Die Dosis macht´s
Drei junge Frauen joggen über eine Wiese und stärken dabei ihr Immunsystem.
mauritius images / Uwe umstätter / imageBROKER
Regelmäßiges moderates Laufen hält Atemwegsinfekte fern.

Sport treiben hat viele Vorteile: Die Herzgesundheit wird gefördert und das Risiko für Darmkrebs sinkt. Doch nicht nur das: Wer sich sportlich betätigt, leidet seltener unter Atemwegsinfektionen. Dabei kommt es allerdings darauf an, wie intensiv und wo man trainiert.

Dem Schnupfen davonlaufen

Regelmäßiger Sport hat zahlreiche positive Effekte auf den Körper. Nachgewiesen ist beispielsweise, dass körperlich Aktive ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes, Multiple Sklerose und Thrombosen haben als Couch-Potatoes. Zudem entwickeln sie seltener Krebserkrankungen wie Brust-, Darm- oder Lungenkrebs.

Doch Sport hat nicht nur langfristige Auswirkungen. Er schützt auch kurzfristig vor Schnupfen und anderen Infektionen der oberen Atemwege. Bei einem regelmäßigen moderaten Training sinkt das Risiko dafür um 40 bis 50% im Vergleich zu Menschen, die inaktiv sind. Moderates Training bedeutet, das sich dabei die Atemfrequenz leicht erhöht und leicht geschwitzt wird. Reden ist dabei noch möglich, Singen allerdings nicht.

Offenbar ist auch bedeutsam, wo trainiert wird. Joggen in der freien Natur hat bei gleicher Intensität einen besseren Effekt als Laufen auf dem Laufband in geschlossenen Räumen. Womöglich liegt das daran, dass draußen der Stress besser reduziert wird, d.h. die Spiegel der Stresshormone Cortisol und Katecholamine stärker sinken.

Intensives Training erhöht Infektionsrisiko

Zuviel des Guten geht allerdings nach hinten los. Unmittelbar nach intensivem Kraft- oder Ausdauertraining ist das Immunsystem geschwächt, wie Studien gezeigt haben. In einer amerikanischen Studie war die Infektanfälligkeit von Marathonläufer*innen verglichen worden. Diejenigen, die den Marathon absolviert hatten, wiesen in den sechs Stunden nach dem Rennen ein 6-fach erhöhtes Risiko für Atemwegsinfekte auf als die Läufer*innen, die ebenfalls trainiert hatten, aber nicht angetreten waren.

Bei intensiver Belastung braucht der Körper eine längere Erholung, damit sich das Immunsystem erholen kann. Leistungssportler*innen sollten das beherzigen und regelmäßig Pausen einplanen. Wird das eingehalten, kann sich auch bei ihnen die Immunfunktion langfristig verbessern.

Quelle: medscape

Partnerapotheke

Neue Universitäts-Apotheke zum Schwan
Universitätsstr. 41
35037 Marburg
Tek. 06421/2 20 66

zur Homepage

News

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Tipps für sicheren Grillspaß
Tipps für sicheren Grillspaß

Heißes Sommervergnügen

Von Verbrennungen bis zu Magen-Darm-Infektionen: Das allseits beliebte Grillen hält eine ganze Menge Gefahren bereit. Hier gibt es Tipps, wie man sich davor schützt.   mehr

Waschen, cremen, inspizieren
Waschen, cremen, inspizieren

Hautpflege bei Diabetes

Eine Diabeteserkrankung wirkt sich auch negativ auf die Haut aus. Mögliche Folgen sind Pilzerkrankungen und unangenehmer Juckreiz. Mit einer guten Blutzuckereinstellung und der richtigen Pflege lässt sich jedoch gut vorbeugen.   mehr

Weiblicher Schlaf und Hormone
Weiblicher Schlaf und Hormone

Was machen Hormone mit dem Schlaf?

Ob man morgens ausgeschlafen oder müde ist, hängt von vielen Faktoren ab. Welchen Einfluss haben die Hormone?   mehr

Solarium erhöht Hautkrebsrisiko
Solarium erhöht Hautkrebsrisiko

Gefährliches „Vorbräunen“

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rosen-Apotheke am Wilhelmsplatz
Inhaber Frank Riedel
Telefon 06421/2 54 21
Fax 06421/92 46 63
E-Mail info@rosen-apotheke-marburg.de