Infektion mit HPV bei Männern


Tumore durch Humane Papillom-Viren
Infektion mit HPV bei Männern


Humane Papillom-Viren (HPV) sind vor allem als Auslöser für Gebärmutterhalskrebs bekannt. Doch die Viren sind auch an der Entstehung von Tumoren im Mund oder am Kehlkopf beteiligt und deshalb auch für Männer ein Thema.

Jeder Zweite infiziert

Aktuelle Studien kommen zu dem Ergebnis, dass wahrscheinlich die Hälfte der sexuell aktiven Erwachsenen mit HPV infiziert ist. Über 100 verschiedene HPV-Arten werden dabei unterschieden, nicht alle sind krebsauslösend. Vor allem die beiden HPV-Arten 16 und 18 gelten als krebsfördernd. Eine Infektion mit weniger gefährlichen HP-Viren führt oft zu einer unangenehmen, doch harmlosen Warzenbildung.

"Nach der Infektion scheint das Immunsystem die Viren häufig erfolgreich zu bekämpfen", sagt Professor Eckel. Studien zufolge haben 70 Prozent der infizierten Frauen nach einem Jahr keine nachweisbare HPV-DNA mehr.

Tumoren im Hals- und Kopfbereich

Bei einer kleineren Zahl bildet sich nach einer HPV-Infektion jedoch Krebs. Studien zufolge begünstigen HP-Viren nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern stehen auch mit Kopf- und Halstumoren in Verbindung. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine HPV-Infektion zur Entstehung von rund 70 Prozent aller Mund- und 20 Prozent aller Kehlkopftumoren beiträgt. Prophylaktische Impfungen und immunologische Therapieverfahren könnten somit Fälle von Kehlkopfkrebs vermeiden.

Impfung schützt vor zwei gefährlichen Virentypen

Impfstoffe gegen die zwei gefährlichen Papillom-Viren-Typen 16 und 18 sind verfügbar. Trotz einer Empfehlung der STIKO ist der Nutzen der Impfung unter Fachleuten umstritten. Lassen Sie sich deshalb individuell von Ihrem Arzt beraten.

Eine effektive Maßnahme zur Vermeidung einer Ansteckung ist Safer Sex. Durch die konsequente Benutzung von Kondomen lässt sich das Risiko einer HPV-Infektion deutlich senken, jedoch nicht völlig verhindern. Denn eine HPV-Infektion ist keine klassische Geschlechtskrankheit, die über das Sperma oder andere Körperflüssigkeiten übertragen wird, sondern eine Kontaktinfektion. Das heißt, auch Körperstellen außerhalb des durch das Kondom geschützten Bereichs können Infektionsquellen sein.

Partnerapotheke

Neue Universitäts-Apotheke zum Schwan
Universitätsstr. 41
35037 Marburg
Tek. 06421/2 20 66

zur Homepage

News

Krafttraining mit wenig Zeit
Krafttraining mit wenig Zeit

Kurzes Training, viel Effekt

Krafttraining ist nicht nur was für junge Menschen - auch im höheren Lebensalter ist das Training gut für die Gesundheit. Doch was tun, wenn die Zeit knapp ist?    mehr

Zähneknirschen bei Kindern
Zähneknirschen bei Kindern

Meist harmlos, manchmal ein Warnsignal

Viele Eltern erschrecken, wenn ihr Kind nachts mit den Zähnen knirscht. Die gute Nachricht: Häufig ist Bruxismus im Kindesalter vorübergehend und muss nicht behandelt werden. Wichtig ist, mögliche Auslöser zu erkennen. Und die haben meist nichts mit den Zähnen zu tun.   mehr

Schlaf schützt das Gehirn
Schlaf schützt das Gehirn

Lernen und Gedächtnis verbessern

Wer regelmäßig gut schläft, tut mehr für seine Gesundheit als viele denken. Erholsamer Schlaf stärkt das Gedächtnis, verbessert das Lernen und könnte sogar das Risiko für Alzheimer senken.   mehr

Sicher plantschen im Garten-Pool
Kleines Mädchen steht am Rand eines Gartenpools und patscht aufs Wasser.  Kleinkinder sollten in der Nähe vor Gartenpools immer beausichtigt werden.

Damit kein Unglück passiert

Planschbecken und Framepools sprießen jetzt im Sommer wie Pilze aus dem Boden. Klar, was gibt es für Kinder Schöneres, als im eigenen Garten im Wasser zu plantschen? Damit kein Unglück passiert, sollten Eltern jedoch einige Sicherheitsaspekte beachten.   mehr

Arzneimittelnebenwirkungen melden
Arzneimittelnebenwirkungen melden

Jeder darf mitmachen!

Die Arzneimittelbehörden und Pharmaindustrie arbeiten ständig daran, Medikamente sicherer zu machen. Doch dafür brauchen sie die Hilfe von Anwender*innen, die Nebenwirkungen melden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rosen-Apotheke am Wilhelmsplatz
Inhaber Frank Riedel
Telefon 06421/2 54 21
Fax 06421/92 46 63
E-Mail info@rosen-apotheke-marburg.de